Stadtchronik
| < 1000 | Am Waldrand beim "Tiergarten" befindet sich ein Erdhügel. Diesem wird nachgesagt, dass er aus der Frühgeschichte stammen soll und einmal eine Fliehburg mit Palisadenmauer der Kelten gewesen sei. In der Nähe von Aarberg führte eine Römerstrasse durch. Ob Aarberg auch bei den Römern eine Rolle spielte bleibt wohl ein Geheimnis der Geschichte. Eine Römermünze und Ziegel aus der Römerzeit wurden in Aarberg gefunden. |
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| < 1220 | Auf dem Hügel, auf dem Aarberg erbaut wurde, sollen ein paar Häuser und eine Steinburg gestanden haben. Die Steinburg diente als Gerichtssitz und als Ausgangspunkt für Steuereintreibungen für Ulrich von Fenis Anstelle des heutigen Hotel Krone soll eine Herberge gestanden haben, welche 1131 bis 1233 Eigentum des Klosters Friensisberg war. |
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| 1220 | Ulrich IV veranlasst den Bau von Aarberg |
| 1271 | 1. Mai / Aarberg erhält die Stadtverordung (Handfeste) von Ulrich V. |
| 1358 | Graf Peter von Aarberg führte gerne Fehden. Dies brachte ihn in arge Geldschwierigkeiten. Er muss Aarberg für 4000 Gulden an Bern verpachten. In späteren Jahren wird er 6000 Gulden dafür verlangen. |
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| 1367 | Graf Peter von Aarberg ist erneut in Geldsorgen. Er verkauft Aarberg an den Grafen Rudolf von Nidau. Dieser gerät selber in Geldnot und verkauft Aarberg für 8438 Gulden an Bern. Zur Chronik von Bern (ab 1300)
Von Graf Peter von Aarberg hört man, dass er sich als Söldnerhauptmann nach Freiburg verdingt hat. Wenig später endete er als Wegelagerer. |
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| 1386 | Bern bestätigt die Handfeste von Aarberg. Die Handfeste wird ins Deutsche übersetzt. |
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| 1412 | Bern kauft die Herrschaft Oltigen. Aus dieser werden die Dörfer Uettligen, Radelfingen und |
|   | Grossaffoltern der Landvogtei Aarberg zugefügt. |
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| 1414 | Die Brückenrechte und -pflichten müssen an Bern abgetreten werden. Der Unterhalt der Brücken kann von Aarberg nicht mehr finanziert werden. Bern erhöht sofort die Brückenzölle und die Steuern, dies reicht jedoch nicht um den Unterhalt der beiden Brücken zu bezahlen. |
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| 1419 | Aarberg brennt vollständig nieder |
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| 1557 | Die Falkenbrücke wird neu erstellt. |
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| 1567/68 | Die Holzbrücke wird neu erstellt. Bern beschliesst die Holzbrücke auf massive Steinpfeiler zu bauen (diese stehen noch heute). |
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| 1575 | Die neue Kirche wird eingeweiht. |
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| 1646 | Bern hatte die Idee, durch die ganze Schweiz einen Kanal zu bauen um wichtige Güter besser und schneller transportieren zu können. Der transhelvetische Kanal sollte vom Neuenburgersee nach Aarberg in die Aare geführt werden. Mit dem Aushub wurde begonnen, dieser Teil des Kanals wurde fertiggestellt, erzielte jedoch nie das gewünschte Resultat. Zum einen Teil waren die Fuhrleute schuld, so sagt man, welche ihr Einkommen gefährdet sahen und den Kanal zu sabotieren versuchten und zum anderen Teil beklagten sich die Kanalpächter über zu hohe Zinsen. Der Unterhalt des Kanals wurde vernachlässigt. |
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| 1663 | Der Ausgabenüberschuss von Aarberg beläuft sich auf 167 Kronen. Daran sollen auch die Gemeindeväter schuld sein. Zum Teil, so sagt man, wanderte das Geld in ihre eigenen Taschen oder wurde in Zechgelagen vertan. Trotz Sondereinnahmen, wie Bussgelder und Pintenschenkgelder, die ebenfalls in die privaten Taschen der Obrigkeit wanderten war die Entlöhnung zu gering. |
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| 1672 | Aarberg wird von Bern wegen der seltsamen Kassenführung getadelt. Die einzelnen Kassen wurden so vermischt, dass eine Finanzrevision fast unmöglich wurde. Infolge wurde die Entlöhnung verbessert und die Menge des Ehrenweines schriftlich festgelegt. Die Kassenführung verbesserte sich drastisch |
| 1718 | Der transhelvetische Kanal ist mitlerweile wegen fehlender Pflege unbrauchbar geworden. |
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| 1743 | Die Bewirtschaftung des Schlossgutes wird von den Landvögten aufgegeben. |
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| 1790 | Benkert verfasst ein Manuskript über Beschreibung und Ursprung der Stadt Aarberg. |
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| 1798 | In Aarberg waren bisher über 100 Landvögte tätig. Nur einer musste wegen schlechter Amtsführung abberufen werden. Die französische Revolution wurde bis nach Bern getragen. Bern musste sich nach der Niederlage bei Fraubrunnen und im Grauholz den Weisungen Frankreichs fügen. Hiermit endete die Herrschaft über Aarberg. |
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| 1827 | Die Falkenbrücke wird renoviert. |
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| 1831 | Durch die Annahme der neuen Verfassung der Rebublik Bern, wurden die bestehenden Behörden aufgelöst. |
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| 1832 | Die Geschäfte der bisherigen Behörde werden aufgeteilt in jene der Burgergemeinde und jene der Einwohnergemeinde. Ein Gemeinderat für die Einwohnergemeinde wird gewählt. |
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| 1834 | Eine Kleinkinderschule und die Sekundarschule Aarberg wird gegründet. |
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| 1836 | Der erste seminaristisch ausgebildete Lehrer wird angestellt. |
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| 15. Okt. 1843 | Grosse Ueberschwemmungen im Seeland. Scheuren und Meyenried stehen wie Inseln in der Landschaft |
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| 1850 | Die Volkszählung ergab das stolze Resultat von 993 Einwohnern |
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| 1853 | Durch den Ausscheidungsvertrag erhält die Burgergemeinde namhaften Land- und Waldbesitz. |
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| 1869 | Ein schweres Salzfuhrwerk bringt die Falkenbrücke zum Einsturz. Sie wird durch eine Eisenbrücke ersetzt. |
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| 1890 | Das Polizeireglement wird mit 72 Paragraphen erlassen. Dieses ist noch heute in Kraft! |
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| 1898 | Die Zuckerfabrik Aarberg wird gegründet. |
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| 1912 | Die Zuckerfabrik ist total abgebrannt und muss neu aufgebaut werden. |
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| 1995 | Da mir keine wesentlichen Ereignisse ab 1912 mehr zur Verfügung stehen, endet hier die kleine Chronologie. |